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Nein zur politischen Indoktrinierung an unseren Hochschulen

Aktualisiert: 13. Sept. 2023

In unserer heutigen Medienmitteilung beziehen wir klar Stellung zum Vorhaben der PHSG und der HSG, sich an der Pride St. Gallen zu beteiligen und damit dem Grundprinzip der politisch neutralen Bildung zu widersprechen.


Am Samstag, 12. August 2023, findet in St. Gallen erstmals die sog. "Pride" statt; ein Umzug für Menschen, welche sich der LGBTQ-Community zugehörig fühlen oder deren Anliegen persönlich unterstützen. An dieser Veranstaltung nehmen offiziell auch der Verein "Uni Gay" der HSG als auch die PHSG als Institution teil, um "ein Zeichen zu setzen" (sic.).


Die Junge SVP begrüsst, dass sich junge Menschen stark machen für ihre Werte und Anliegen. Es ist aus unserer Sicht jedoch absolut inakzeptabel, dass zwei staatliche Ostschweizer Hochschulen, wie es der Verein "Uni Gay" als auch die PHSG sind, sich an diesem Anlass beteiligen.


An der Pride soll teilnehmen, wer will. Aber nicht unsere staatlich finanzierten Hochschulen, die sich zur politischen Neutralität verpflichtet haben.

Insbesondere die PHSG bildet die künftigen Lehrerinnen und Lehrer unserer Kinder aus. Bildung, insb. die Volksschule muss in jedem Fall politisch neutral sein und darf die Kinder, Lernenden und Studierenden weder in die eine noch andere Richtung beeinflussen. Dies wird auch in der Antwort des St. Galler Regierungsrates auf die einfache Anfrage zum Thema "politische Neutralität an den St. Galler Schulen" vom 8. November klar ersichtlich: "Der Unterricht hat […] auf allen Bildungsstufen neutral zu erfolgen. Lehrpersonen müssen sich aufgrund der Pflicht zur politischen Neutralität mit der Äusserung politischer, religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen […] zurückhalten." Wenn die Pädagogische Hochschule nun "ein Zeichen setzen will" bei der Pride und als PHSG alle PHSG-Angehörigen dazu aufruft daran teilzunehmen – wie dies analog durch den Verein "Uni Gay" an der HSG geschieht –, dann verstösst dies klar gegen diese unpolitische Haltung.


Bei der Pride SG (wie auch anderen Pride-Paraden) geht es darum, dass politische Minderheiten für ihre Rechte einstehen. Das sollen sie unbedingt machen dürfen. Oft sind es aber genau diese Minderheiten, welche der Mehrheit dann verbieten, noch normal denken und handeln zu dürfen.

Ebenso ist im Einladungsschreiben der PHSG ersichtlich, dass es auch eine Bühne mit "politischem Programm" geben wird. Das hat nichts mehr mit einer neutralen Lehrpersonenausbildung zu tun und wir finden den Entscheid, nicht als Privatpersonen, sondern als PHSG und Verein "Uni Gay" an der Pride teilzunehmen, absolut inakzeptabel.


Wir fordern die PHSG und die HSG folglich dazu auf, die Teilnahme an der "Pride St. Gallen" umgehend abzusagen. Als Privatperson kann und soll selbstverständlich teilnehmen, wer will (vgl. 61.22.27, Abs. 2 ff.).


Zur Medienmitteilung:

Medienmitteilung Pride SG
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